Erklärung des Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz: "Offenheit, mit der der Heilige Vater seine Krankheit kommuniziert, ist ein bewundernswertes und authentisches Zeichen, das auch anderen Mut machen wird" - "Im Gebet bleiben wir dem Heiligen Vater nahe"
Vatikanstadt, 14.10.2026 (KAP) Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz Erzbischof Franz Lackner, hat am Mittwoch einmal mehr zum Gebet für Papst Leo und seine Genesung aufgerufen. Zugleich hat Lackner in seiner Stellungnahme auch die Vorbildwirkung des Papstes hervorgehoben, im Blick darauf, wie Leo XIV. mit seiner Krebserkrankung umgeht.
Die Nachricht von der Diagnose habe in der Nacht die ernsten Befürchtungen bestätigt, die seit Sonntag Kirche und Welt umgetrieben haben, so Lackner. Dennoch habe sich der Papst gestern freundlich, ruhig und gelassen und getragen vom Gebet so vieler Menschen in die Klinik begeben. "Die Offenheit, mit der der Heilige Vater seine Krankheit kommuniziert, ist ein bewundernswertes und authentisches Zeichen, das auch anderen Mut machen wird", zeigt sich der Salzburger Erzbischof überzeugt.
Die Operation sei gut und wie erwartet verlaufen; "es mögen für Papst Leo nun Tage der Ruhe und Erholung folgen", so Lackner. Sein Aufruf: "Beten wir alle gemeinsam weiterhin für seine Genesung und eine gute Rekonvaleszenz, und beten wir auch für die Menschen in Medizin und Pflege, die sich um ihn und um so viele andere sorgen. Im Gebet bleiben wir dem Heiligen Vater nahe."
Erzbischof Lackner befindet sich aktuell noch in Rom, wo er in den vergangenen Tagen als Österreich-Vertreter an den Beratungen der weltweiten Bischofskonferenz-Vorsitzenden im Vatikan über die kirchliche Ehe- und Familienpastoral teilgenommen hat. Das Treffen geht heute zu Ende.