Maria und Anna machen mit 15 Berufungen das Spiel fast zur Frauendomäne - Von Alexander Brüggemann (KNA)
Bonn, 05.06.2026 (KAP/KNA) 48 Nationen nehmen ab 11. Juni an der Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA teil, so viele wie nie zuvor. Da ist nicht nur der "Fußballgott" persönlich von allen Seiten her gefragt. Auch die jeweiligen Schutzpatrone haben alle Hände und Füße voll zu tun. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) stellt die Helfer an der Seitenlinie vor.
Ägypten: Als Vater des Mönchtums wird der heilige Einsiedler Antonius von Ägypten (angeblich 251-356) verehrt. Er ist Schutzpatron der Mönche und Haustiere, Bauern, Zuckerbäcker, Weber und Bürstenmacher.
Algerien: Zentrale Schutzpatronin von Österreichs Vorrundengegner Algerien ist Maria ("Unsere Liebe Frau von Afrika"), deren Basilika in Algier ein wichtiges Symbol der christlichen Minderheit ist. Die weiteren Patrone - die antiken Bischöfe Cyprian von Karthago (gest. 258) und Augustinus von Hippo (354-430) sowie der moderne Wüsten-Eremit Charles de Foucauld (1858-1916) - haben zusammen selbst schon fast Mannschaftsstärke.
Argentinien: Die Weltmeister von 1978, 1986 und zuletzt 2022 in Katar sind Österreichs zweiter Gruppengegner. Hellblau und weiß sind die Trikotfarben der Franziskus-Nation. Und es sind auch die Farben der Virgen de Lujan, des wundertätigen Marienbilds aus dem Jahr 1630. Ob am Abend des 19. Juli wieder das ganze Land so wie "Unsere Liebe Frau von Lujan" einen Strahlenkranz tragen kann?
Australien: Downunder setzt man auf den Spanier Franz Xaver als Nationalpatron. Der Gründer der Jesuitenmission wird oft mit flammendem Herzen dargestellt. Allerdings: Franz Xaver (1506-1552) ist auch der Patron für eine gute Sterbestunde. Tendenz: früher Heldentod.
Belgien: Nationalpatron von Flamen und Wallonen ist Josef von Nazareth (vor 20 v. Chr - ca. 20), der Ziehvater Jesu; eine kernige Nummer sechs, die auch eigenwillige Spielvorgaben umsetzt und sein Handwerk versteht. Von Haus aus eher defensiv als Stürmer, ermöglicht er durch Standhaftigkeit und Duldsamkeit das Allergrößte.
Bosnien-Herzegowina: Der Prophet Elias (Sveti Ilija) gilt seit 1752 als Schutzpatron von Bosnien und Herzegowina. Aufgrund seiner Himmelfahrt im Feuerwagen wird er als Helfer gegen Feuergefahr und Gewitter angerufen, vor allem für Luftfahrer, Piloten und wetterabhängige Berufe wie Bauern und Fischer. Fazit: ein mächtiger Beschützer mit Blitz und Donner.
Brasilien: Braucht die Fußballnation Nummer eins überhaupt eine Schutzpatronin? Wenn ja, ist es "Nossa Senhora Aparecida", eine wundertätige Marienstatue, die einst von Fischern aus dem Wasser gezogen wurde und für einen fetten Fang sorgte. Allerdings: Ihr Auffindungsdatum - 1717 - könnte für die "Selecao" auch eine Erinnerung sein an die 1:7-Klatsche gegen Deutschland bei der WM 2014.
Costa Rica: Und wieder Maria: Das kleine Costa Rica verehrt die "Virgen de los Angeles". Die kleine Skulptur der "Jungfrau von den Engeln" wurde 1635 von einem Mädchen im Wald entdeckt und nach Hause mitgenommen - doch kehrte sie immer wieder an ihren Ursprungsplatz zurück. Spricht leider nicht gerade für eine lange Verweildauer in Nordamerika.
Curacao: Die rund 440 Quadratkilometer kleine Karibikinsel wurde 1499 von den Spaniern entdeckt. Später war sie bis 2010 als Teil der Antillen niederländische Kolonie und wichtiger Handelsplatz der Niederländischen Westindien-Kompanie. Schutzpatronin der Insel ist die heilige Anna, die Mutter Marias; ihr ist auch die Bischofskirche in der Hauptstadt Willemstad geweiht.
Deutschland: Apostel deutscher Tugenden ist ausgerechnet ein Brite. Der heilige Bonifatius (672-754) war als Missionar ganz vorne und trieb den Germanen beim Auswärtsspiel in Fulda schon früh den Mythos von der deutschen Eiche aus. 2014 wurde "die Mannschaft" durch einen Götzen Weltmeister. Seither lief es aber eher mittel.
Ecuador: Die Jungfrau von Quinche, eine Marienstatue in festlichen Gewändern, ist bei der indigenen Bevölkerung seit Jahrhunderten hoch verehrt - und seit der staatlichen Unabhängigkeit Ecuadors vor gut 200 Jahren Beschützerin des Landes.
Elfenbeinküste: Zwar gibt es keinen offiziellen Schutzpatron für die muslimisch-christlich geteilte Elfenbeinküste. Eine zentrale Rolle hat die Gottesmutter Maria, nicht zuletzt durch den gigantischen Nachbau des Petersdoms als Basilika "Unserer Lieben Frau vom Frieden" in Yamoussoukro.
England: Die Insel-Kicker holten einst ihren Nationalpatron aus der Türkei - Ablösesumme unbekannt. Der heilige Georg von Kappadokien, ermordet um 303 bei der Christenverfolgung unter Diokletian, ist bekannt als tapferer Ritter und Drachentöter. Erklärt sich so, dass die Elf unter dem Georgskreuz niemals kapituliert - außer beim Elfmeterschießen?
Frankreich: Mit einem Ex-Soldaten an der Spitze wird der Weltmeister von 2018 und Vize-Weltmeister von 2022 ganz sicher auch in Nordamerika wieder angreifen: Der heilige Martin, Bischof von Tours (316-397) und gebürtiger Ungar, steht für ein multikulturelles Frankreich. Er hat nur einen schwachen Punkt: Manchmal teilt er mit anderen.
Ghana: Kein Schutzpatron - keine Punkte? Nicht unbedingt. Die Westafrikaner werden auf jeden Fall viel Enthusiasmus mitbringen.
Haiti: Schutzpatronin von Haiti ist "Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe". 1942 bat Haitis damaliger Präsident den Vatikan, die Jungfrau Maria zur Beschützerin des Landes zu erklären. Bei der bislang einzigen WM-Teilnahme in Deutschland 1974 gab es in drei Spielen 14 Gegentore - die Hälfte davon gegen das ebenfalls marienfromme Polen.
Irak: Der Irak hat keinen offiziellen Schutzpatron. Die tiefe historische Verwurzelung des Christentums im Zweistromland geht auf den Apostel Thomas zurück, den die chaldäisch-katholischen Christen dort sehr verehren. Er war damals nicht bei den anderen Aposteln, als der auferstandene Christus zu ihnen kam, und er zweifelte - weshalb er als "ungläubiger Thomas" in die Geschichte einging. Desto stärker müssen die Iraker selbst an ihren WM-Erfolg glauben.
Iran: Der heilige Maruthas (gest. 422) war Bischof von Sophene und Tagrith. Der studierte Arzt wurde vom oströmischen Kaiser an den Hof des persischen Großkönigs gesandt und erwirkte dort eine gewisse Toleranz für die Christen. Zu seinen Hauptwerken gehört eine Geschichte der persischen Märtyrer. Kaum zu beantworten: wie die Geschichte mitten im Krieg mit dem Gastgeberland USA weitergeht.
Japan: Auch die Hochtechnologie-Nation Japan hat den erfahrenen Missionar Franz Xaver an der Seitenlinie. Der Mitbegründer des Jesuitenordens brachte das Christentum nach Japan; Ivica Vastic, Lukas Podolski und Andrés Iniesta zogen später mit westlichem Zug zum Tor nach.
Jordanien: Einen offiziell ernannten Schutzpatron gibt es nicht für das haschemitische Königreich gegen dessen Mannschaft Österreich am 17. Juni ins Turnier startet. Hoch verehrt wird freilich Johannes der Täufer, vor allem im Gebiet Bethanien an der Taufstelle Jesu am Jordan. Weitere Kandidaten sind die antiken Siebenschläfer, die vor einer Christenverfolgung flohen und danach über Jahrhunderte schliefen. Letzteres freilich wäre kein gutes Signal für Jordaniens Abwehr.
Kanada: Der Ordensmann Jean de Brébeuf (1593-1649) verkündete dem kanadischen Volk der Wyandot die Frohe Botschaft. Bei einem Irokesen-Überfall starb der französische Jesuit jedoch am Marterpfahl. Für Kanadas Fußballer war de Brébeuf bislang kein gutes Omen: Bei ihren bisherigen WM-Teilnahmen schieden sie ohne Punktgewinn aus.
Kap Verde: Die Kapverdischen Inseln haben keinen zentralen Schutzpatron. Aber lokale Heiligenfeste sind von enormer Bedeutung und werden als Volksfeste gefeiert, insbesondere das Fest von Johannes dem Täufer (São João) am 24. Juni - zwischen den Spielen gegen Uruguay und Saudi-Arabien.
Katar: Weil Maria auch im Koran erwähnt wird, erwählten die wenigen Katholiken der Region 1948 "Unsere Liebe Frau von Arabien" als Schutzpatronin. Ob sie auch die Muslime unter den "al-Anabbi", den Weinroten, betreut - immerhin Asien-Meister 2019 und WM-Gastgeber 2022 - war wegen Sprachbarrieren schwer zu eruieren.
Kolumbien: Das lateinamerikanische Land hat als Patron ebenfalls einen Jesuiten gewählt. Petrus Claver (1580-1654) kümmerte sich in der Küstenstadt Cartagena über vier Jahrzehnte aufopferungsvoll um die eintreffenden Sklaven. Seit 1985 wird er als Schutzpatron der Menschenrechte verehrt.
Kongo, Demokratische Republik: Der selige Märtyrer Isidor Bakanja (1885/90-1909) gilt als Bekenner und Schutzpatron der Jugend. Und als Märtyrer der Ehrlichkeit und Gerechtigkeit wird der unbestechliche Staatsbeamte Floribert Bwana Chui (1981-2007) aus Goma verehrt.
Kroatien: Der spätantike Kirchenvater Hieronymus von Stridon (347-420) war hochgebildet, aber wegen seines mittelmeerisch-balkanischen Temperaments permanent rotgefährdet. Theologische Meinungsverschiedenheiten nahm er persönlich - und antwortete auch entsprechend. Sein stetiges Gebet: "Sei mir gnädig, Herr, da ich Dalmatiner bin."
Marokko: Der Afrika-Meister von 1976 und 2025 nimmt bereits zum siebten Mal an einer WM teil - und das ohne Nationalpatron! Das streng muslimische Land zählt nach Abzug der einstigen Kolonialmacht Frankreich heute kaum mehr als 30.000 Christen - für die meist Maria die erste Anlaufstation für Gebete ist.
Mexiko: Auch Gastgeber Mexiko hat die Muttergottes als Nationalpatronin. 1531 erschien dem Indigenen Juan Diego Cuauhtlatoatzin viermal die Jungfrau Maria. Das Gnadenbild der "Virgen de Guadalupe" zieht heute derart viele Millionen Pilger an, dass nur eine Rolltreppe den Zustrom bewältigen kann. Der zehnfache Nord- und Zentralamerika-Meister Mexiko nahm schon 17 mal an der WM teil - doch im Viertelfinale war spätestens Schluss.
Neuseeland: Schutzpatron von Neuseeland und Ozeanien ist der heilige Pierre Chanel. Der französische Ordensmann wurde 1841 im Südpazifik ermordet und 1954 heiliggesprochen. Als Missionar zu Lebzeiten erfolglos, sorgte erst Chanels gewaltsamer Tod für eine Bekehrungswelle. Was das für Neuseelands erste WM-Teilnahme nach 1982 und 2010 bedeutet? - Das muss die Gruppe G zeigen.
Niederlande: Der heilige Willibrord (um 658-739), "Apostel der Friesen" und Gründer von Kloster Echternach, war ein angelsächsischer Missionar aus Nordhumbrien (Northumbria). Ausgangspunkt seiner Friesland-Mission war vermutlich Antwerpen. Die "Elftal" kann einen Schutzheiligen gebrauchen - denn trotz ausgemachter internationaler Klasse konnte sich der Europameister von 1988 und dreifache Vize-Weltmeister zuletzt nicht mehr bei großen Turnieren durchsetzen.
Norwegen: Schutzpatron ist der heilige Olav II. Haraldsson (Olav der Heilige, gest. 1030). Das Grab des "ewigen Königs von Norwegen" liegt im Nidaros-Dom in Trondheim, was die Stadt zum religiösen Zentrum des Landes macht. Kaum auszudenken, wenn Norwegen kurz vor seinem Festtag am 29. Juli bei der WM etwas reißt ...
Österreich: Nationalheiliger für Alaba, Laimer, Arnautovic, Gregoritsch & Co ist Markgraf Leopold III. (1073-1136). Trotz seines Beinamens "der Milde" stand der Babenberger in der Schlacht immer an der richtigen Stelle - und wo er es wollte, wuchs kein Gras mehr. Klingt nach guten Chancen für die Mannen um Ralf Rangnick.
Panama: "Santa María la Antigua" ist die Schutzpatronin von Panama. Ihre Verehrung geht auf die spanischen Eroberer zurück. 1510 wurde die Siedlung Santa María la Antigua als eine der ersten festen spanischen Städte auf dem amerikanischen Festland am Golf von Darién gegründet. Sie wurde später aufgegeben, doch die Verehrung Marias blieb.
Paraguay: Schutzpatron ist San Blas, der heilige Blasius von Sebaste, international als Beschützer von Hals und Gesundheit verehrt und einer der 14 Nothelfer. Als "geistliche Mutter" des Landes wird die "Jungfrau von Caacupé" verehrt, deren Fest am 8. Dezember Millionen Pilger anzieht.
Portugal: Schutzheiliger des Europameisters von 2016 ist ein bekehrter Millionärssohn, Franziskaner und Fastenprediger: Antonius von Padua (1195-1231), Helfer bei Verlusten. Können die Portugiesen, Sieger der UEFA Nations League 2019 und 2025, mit ihm ihren Status als Fußballmacht der vergangenen Jahre behaupten - oder geht in Amerika alles verloren?
Saudi-Arabien: Öffentliche Ausübung des Christentums ist im Land der Wahhabiten verboten. Fußball wird seit 1957 gespielt. Frauen dürfen seit acht Jahren Auto fahren.
Schottland: Erstmals im 21. Jahrhundert qualifizierten sich die "Bravehearts" für die WM. Der Apostel Andreas wird in Schottland alljährlich am St. Andrews Day gefeiert. Die schottische Flagge basiert auf dem Andreaskreuz (engl. saltire) mit den schrägen Balken. Dass der frühe Missionar allerdings viele Tore geschossen hätte, ist nicht überliefert.
Schweden: Die heilige Birgitta (1303-1373) war Europäerin durch und durch - und tat vieles, was Kirche gut findet: Sie gebar acht Kinder, bevor ihr Mann und sie sich für das Ordensleben entschieden. Birgitta gründete eine bis heute aktive Ordensgemeinschaft und redete sogar dem Papst ins Gewissen. Darf man ihre Wirkmacht auch für Schwedens EM-Kicker annehmen? Immerhin wurden sie 1958 Vizeweltmeister - und 1994 Dritter.
Schweiz: Muss man sich wundern, dass ein Einsiedler die Schweiz beschützt? Nikolaus von Flüe (1417-1487) war ein Visionär, Bauer, Familienmensch. Doch er war zu Höherem berufen - und so machte er seine Berufung zu seinem zweiten Leben: die Verteidigung des Glaubens. So wurde "Bruder Klaus" zum Vorbild des defensiven "Schweizer Riegels", der in den 1930er bis 50er Jahren vor allem auf Konter setzte.
Senegal: Das westafrikanische Land, aberkannter Afrika-Meister 2025, hat einen islamischen Nationalheiligen: Amadou Bamba (1854-1927), Begründer der einflussreichen Bruderschaft der Muridiya. Von den Kolonialherren als Bedrohung exiliert, rankten sich in der Heimat bald zahlreiche Legenden um sein wundersames Überleben.
Spanien: Für die Spanier ist nur er der "wahre Jakob": der heilige Jakobus (gestorben um 44). Seit Papst Johannes Paul II. den Jakobsweg 1980 nach Jahrhunderten der Flaute auf Europas Agenda zurückbrachte, führen wieder alle Wege zum Apostelgrab nach "Sant-Iago". Und mit den Pilgern kamen auch die Fußballtitel zurück: Weltmeister 2010, Europameister 2008, 2012 und 2024.
Südafrika: Die "Regenbogennation" hat keinen offiziellen Schutzpatron. Als Märtyrer wird Benedict Daswa Bakali (1946-1990) verehrt, der sich gegen Hexenglauben stellte und ermordet wurde. Und Hexerei war bislang tatsächlich nicht im Spiel: Bei ihren drei WM-Teilnahmen scheiterten die "Bafana Bafana" ("auf geht's, Jungs") jeweils in der Vorrunde.
Südkorea: Von den rund 52 Millionen Südkoreanern ist etwa jeder neunte Katholik. Ihre Heldin ist die Jungfrau von der Unbefleckten Empfängnis. Team-Zeichen ist der Tiger, Symbol für Stolz und Status.
Türkei: Heute zu über 99 Prozent muslimisch, führt die Türkei einen der stärksten christlichen Heiligen überhaupt aufs Feld. Bischof Nikolaus von Myra (270/86-343/51) hat als Patron die Jugend auf seiner Seite, dazu die Manager/Händler.
Tunesien: Den Kirchenvater Cyprian, Bischof von Karthago (gest. 258), drängte es zum Martyrium - nachdem er sich der Christenverfolgung unter Kaiser Decius noch durch Flucht entzogen hatte. Am Ende stürzte er sich umso stärker in den Kampf.
Uruguay: Und noch mal Maria: Die "Virgen de los Treinta y Tres" (Jungfrau der 33) wurde 1825 in der Stadt Florida von den "33 Orientalen" verehrt, einer revolutionären Gruppe, die die Unabhängigkeit von Brasilien erstritt.
USA: Über die USA wacht die Schutzpatronin der Aus- und Einwanderer, die Italienerin Franziska Xaviera Cabrini (1850-1917). Als das Land, aktuell Nummer 16 der Fifa-Weltrangliste, seinen größten WM-Erfolg feierte (Halbfinale bei der Debüt-WM 1930), war die Ordensgründerin der "Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen" erst wenige Jahre zuvor in Chicago gestorben.
Usbekistan: Als säkularer Staat mit stark sunnitisch-muslimischer Prägung hat Usbekistan keinen offiziellen Schutzpatron. Doch die Bevölkerung verehrt viele lokale islamische Heilige und Sufi-Meister - insbesondere den Sufi-Scheich Bahauddin Naqschband (1318-1389) aus der Region Buchara. Größte Erfolge des WM-Debütanten waren ein 15:0-Sieg gegen die Mongolei 1998 sowie ein 4. Platz bei den Asien-Meisterschaften 2011.