Wien, 29.05.2026 (KAP) "Das Aufbrechen von Blasen kann gelingen." - Dieses Resümee hat der Wiener evangelische Superintendent Matthias Geist Freitagnacht im Kathpress-Gespräch zur Langen Nacht der Kirchen gezogen. Geist bestritt die Nacht in der Wiener Superintendentur gemeinsam mit der katholischen Pfarrer Wolfgang Unterberger in einem etwas ungewöhnlichen Format zum Thema "Mathematik, Theologie und Schach". Auf geistliche Impulse der beiden Pfarrer folgte ein kleines Schachturnier, bei dem der exzellente Schachspieler Unterberger gegen die Besucher Simultanschach spielte. Unter den Herausforderern war auch Superintendent Geist.
Wie die Partie ausgegangen ist, wurde nicht verraten, aber der Abend habe gezeigt, so Geist, dass man mit originellen Angeboten über den üblichen kirchlichen Rahmen hinaus viele Menschen ansprechen könne. Insofern habe die "Lange Nacht der Kirchen" auch in ihrer 22. Auflage nichts von ihrer Kraft verloren. "Wir konnten Blasen aufbrechen und die Begegnung von Menschen ermöglichen, die sich sonst wohl niemals begegnet worden wären", so Geist abschließend.