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Ebola in Ostafrika: Spendenaufruf für Nothilfe von Caritas und Diakonie

25.05.2026 10:28
Österreich/Kongo/Hilfsorganisation/Epidemie/Ebola
Caritas-Vizepräsident Bodmann: Ebola-Ausbruch verschärft ohnehin prekäre Lage vieler Familien im Osten der Demokratischen Republik Kongo - Caritas stellt Mittel aus Katastrophenfonds bereit - Diakonie-Direktorin Moser: "Wir müssen alles tun, damit die Menschen vor Ort Schutz, Information und medizinische Unterstützung bekommen"
Wien, 25.05.2026 (KAP) Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo bitten Caritas und Diakonie in Österreich um Spenden zur Unterstützung der Nothilfemaßnahmen lokaler Partnerorganisationen in dem Land in Ostafrika. Der Ebola-Ausbruch verschärfe die ohnehin prekäre Lage vieler Familien dramatisch. In der besonders betroffenen kongolesischen Provinz Ituri prägten Armut, Vertreibung und fehlender Zugang zu medizinischer Versorgung den Alltag vieler Menschen, teilte die Caritas mit. "Hinter den Zahlen stehen Menschen: Familien, die Angehörige verlieren, Kinder ohne Schutz, Gemeinden ohne ausreichende medizinische Versorgung. Gerade in einer ohnehin fragilen Situation braucht es jetzt Menschlichkeit, Solidarität und schnelle Hilfe", so Caritas-Vizepräsident Alexander Bodmann.

Caritas Österreich unterstützt gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort die Nothilfe für die Bevölkerung und hat dafür Mittel aus dem Katastrophenfonds bereitgestellt. Die lokale Caritas ist gemeinsam mit Gesundheitszentren, Pfarren und Freiwilligen im Einsatz. Schwerpunkte sind den angaben zufolge Aufklärungsarbeit in den Gemeinden, Präventionsmaßnahmen, Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen sowie der Schutz besonders gefährdeter Menschen. Dazu gehören unter anderem Hygienemaßnahmen, Informationskampagnen und die Bereitstellung von Schutzmaterial.

Auch die Diakonie Katastrophenhilfe bereitet Maßnahmen zu Prävention, Aufklärung und Hygiene vor. Verdachtsfälle sollen schneller erkannt und weitere Infektionen verhindert werden. Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser rief dazu auf, die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo nicht im Stich zu lassen: "Jede Spende hilft, Schutzmaßnahmen rasch möglich zu machen und Leben zu retten." Der mit einem hohen Ausbreitungsrisiko verbundenen Ebola-Ausbruch gefährde Menschen, die ohnehin seit Jahren unter Gewalt, Vertreibung und Armut leiden, erinnerte auch Moser: "Wir müssen alles tun, damit die Menschen vor Ort Schutz, Information und medizinische Unterstützung bekommen."

Die Ausbreitung des Virus treffe auf ein ohnehin sehr geschwächtes Gesundheitssystem, so die Diakonie weiter. Kürzungen von Hilfsgeldern und globalen Gesundheitsprogrammen hätten zuletzt die Vorsorge, Überwachung und Reaktionsfähigkeit in der Region zusätzlich geschwächt. "Wer bei Gesundheit, Katastrophenvorsorge und humanitärer Hilfe spart, spart an der falschen Stelle", warnte Moser: "Epidemien zeigen uns deutlich: Internationale Solidarität ist kein Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass Ausbrüche eingedämmt werden können."

(Caritas-Spendenkonto: Caritas, Erste Bank, IBAN AT23 2011 1000 0123 4560, Kennwort: Ebola Ostafrika, Online-Spenden: https://www.caritas.at/ebola; Diakonie-Spendenkonto: Diakonie Austria gemeinnützige GmbH, IBAN: AT07 2011 1800 8048 8500, Kennwort: Ebola-Nothilfe)
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