Kurz vor Papstbesuch schwere Regenfälle und Dutzende Tote in Angola
09.04.202609:07
Angola/Katastrophe/Umwelt/Papst
Mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen - Tausende Häuser teils komplett zerstört, Schulen und Krankenstationen beschädigt
Luanda, 09.04.2026 (KAP/KNA) Eine Woche vor dem Besuch von Papst Leo XIV. sind in Angola Dutzende Menschen durch schwere Regenfälle und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Verschiedene Medien berichteten am Mittwoch von 45 Toten. Offiziellen Angaben zufolge starben bisher 39 Personen, 5 würden noch vermisst.
Am stärksten betroffen ist die Küstenregion. Demnach kamen in der Stadt Benguela 26 Personen ums Leben; in der knapp 550 Kilometer weiter nördlich liegenden Hauptstadt Luanda waren es 13. Auch wurden Tausende Häuser zum Teil komplett zerstört, Schulen und Krankenstationen beschädigt.
Afrikareise von Leo beginnt am Montag
Angola im Südwesten Afrikas ist die dritte Station der elftägigen Papstreise, die am kommenden Montag beginnt. Erwartet wird das Oberhaupt der katholischen Kirche dort am 18. April. Geplant ist unter anderem der Besuch der von China gebauten Retortenstadt Kilamba. Auch reist Leo in die 800 Kilometer entfernte Stadt Saurimo, die an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo liegt und ein Zentrum der Diamantenproduktion ist.
(Kathpress-Schwerpunkt mit allen Meldungen und Hintergrundberichten zur Afrika-Reise von Papst Leo abrufbar unter www.kathpress.at/papst-in-afrika)