Nationaldirektoren feiern am Mittwoch in Wien Gottesdienst mit Weihbischof Scharl und Missio-Österreich-Direktor P. Wallner im Stephansdom und treffen Nuntius Lopez
Wien, 24.02.2026 (KAP) Die 32 Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke in Europa tagen in dieser Woche in Österreich. Noch bis Freitag sind sie auf Einladung von Missio-Österreich-Direktor P. Karl Wallner zu ihrer Jahrestagung in Heiligenkreuz bei Wien versammelt.
Zu den zentralen Themen der Beratungen zählen unter anderem weitere Überlegungen zur Überarbeitung der internationalen Statuten der Missionswerke und das diesjährige 100-Jahr-Jubiläum des Weltmissions-Sonntags. Vor 200 Jahren begründete die Französin Pauline Jaricot (1799-1862) zudem die Rosenkranzbewegung als Vorreiterin der Päpstlichen Missionswerke. Vor diesem Hintergrund befassen sich die Nationaldirektoren auch mit der Spiritualität der Päpstlichen Missionswerke.
Am Mittwoch empfängt der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana, die Missio-Verantwortlichen in Wien. Zuvor feiern sie gemeinsam mit dem Wiener Weihbischof Franz Scharl um 12 Uhr die Mittagsmesse im Stephansdom.
Die Päpstlichen Missionswerke unterstehen der vatikanischen Evangelisierungsbehörde und setzen sich aus vier Werken zusammen: dem Werk der Glaubensverbreitung, der Kindermission, dem Werk des Heiligen Apostels Petrus für Zwecke des Klerus sowie der Missionsunion.
In mehr als 140 Ländern weltweit gibt es Vertretungen der Päpstlichen Missionswerke, so auch in Österreich. Der 1926 von Papst Pius XI. begründete jährliche Weltmissionssonntag, der heuer am 18. Oktober begangen wird, ist die größte Solidaritätsaktion der katholischen Gläubigen weltweit. Päpstliche Missionswerke sammeln an diesem Tag auf allen Kontinenten für die soziale und pastorale Arbeit der Kirche in den ärmsten Diözesen der Welt. (Infos Missio Österreich: www.missio.at)