Gesundheitszustand von Kardinal Erdö laut Sekretär stabil
23.02.202612:27
Ungarn/Kirche/Leute
73-jähriger Erzbischof von Esztergom-Budapest wurde notoperiert, ist aber offenbar nicht mehr in unmittelbarer Lebensgefahr - Enger Mitarbeiter Eredics: "Der Kardinal gewinnt zunehmend an Kräften und ist sehr dankbar für all die Gebete und besorgte Aufmerksamkeit"
Budapest, 23.02.2026 (KAP) Der Gesundheitszustand des schwer erkrankten ungarischen Kardinals Peter Erdö ist laut seinem Sekretär stabil. Der Erzbischof von Esztergom-Budapest befinde sich nach einem chirurgischen Eingriff im Krankenhaus, informierte Gergö Eredics am Sonntag am Ende der Abendmesse in der Budapester Franziskanerkirche die Gläubigen. Zuvor hatten Medienberichte über mehrere Notoperationen die Sorge um den 73-jährigen Kardinal verstärkt.
Er habe am Sonntag länger mit Erdö gesprochen, berichtete der Sekretär. Der Zustand des Kardinals habe sich stabilisiert. "Er gewinnt zunehmend an Kräften und ist sehr dankbar für all die Liebe, Gebete und besorgte Aufmerksamkeit, die er in den vergangenen Tagen erfahren durfte", sagte Eredics laut Mitteilung der Erzdiözese Esztergom-Budapest.
Erdös Sekretär bat darum, weiter für den Kardinal und dessen Genesung zu beten. Eredics bekräftigte, dass der Kardinal auch im Krankenhaus die Gläubigen in seinem Gebet mittrage und seine Prüfungen im Glauben und in der Hoffnung annehme.
Das Portal "hu.24" hatte am Samstag unter Berufung auf interne Mitteilungen berichtet, dass Kardinal Erdö in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert worden sei, aber außer Lebensgefahr sei. Zur genauen Erkrankung Erdös gab die Erzdiözese Esztergom-Budapest offiziell bisher nichts bekannt.