71-jährigem Kirchenoberhaupt wurde bösartiger Tumor aus der Lunge entfernt
Papst Leo XIV. ist bei einer Operation im römischen Gemelli-Spital am Dienstag (13. Oktober) ein bösartiger Tumor aus der Lunge entfernt worden. Das geht aus einer vom Vatikan veröffentlichten Mitteilung der Ärzte hervor. Dem 71-jährigen Kirchenoberhaupt wurde der untere Lappen der rechten Lunge entfernt, in dem sich laut histologischer Erstuntersuchung ein sogenanntes Adenokarzinom befand. Es handelt sich dabei um die häufigste Form von Lungenkrebs, die oft auch Nichtraucher trifft.
Der Papst selbst hatte am vergangenen Sonntag im Zuge des Mittagsgebets auf dem Petersplatz mitgeteilt, dass Ärzte bei Untersuchungen einen "begrenzten Knoten" in einem "sehr frühen Stadium" in seiner Lunge festgestellt hätten und er deswegen operiert werden müsse. Aus dem Vatikan hieß es am selben Tag, dass Leo XIV. voraussichtlich etwa eine Woche im Krankenhaus werde bleiben müssen; Audienzen sagte der Vatikan bis einschließlich 20. Oktober ab.
Die Ankündigung des Papstes, dass er sich einer Operation unterziehen müsse, löste international große Anteilnahme aus. "Die ganze Kirche Österreichs ist Ihnen nahe, Heiliger Vater!", ließ Österreichs Bischofskonferenz-Vorsitzender Franz Lackner am Montag wissen und rief ebenso zum Gebet für Leo XIV. auf wie Kardinal Christoph Schönborn.
Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen brachte seine "aufrichtiger Sorge" über den Gesundheitszustand des Papstes zum Ausdruck und dem wünschte Leo XIV. "eine baldige und vollständige Erholung".
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Tagelang haben Bischöfe aus aller Welt über Herausforderungen für Familien debattiert. Leo XIV., der das Treffen einberief, kann beim Abschluss nicht dabei sein. Er liegt nach Lungen-OP mit Krebsdiagnose im Krankenhaus.
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Seit Sonntag weiß die Welt, dass Papst Leo XIV. an der Lunge operiert werden muss. Am Dienstagnachmittag erfolgte der Eingriff. Offenbar ist er gut verlaufen.
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