Missionarin, Nobelpreisträgerin und neue Heilige wollte schon als Kind Ordensfrau bei den Armen Indiens werden
Teresa von Kalkutta (1910-1997) ist als "Mutter der Armen" ins weltweite Gedächtnis eingegangen. Die Ordensgründerin und Friedensnobelpreisträgerin wurde durch ihren Einsatz für Arme, Obdachlose, Kranke und Sterbende für viele zur Symbol- und Identifikationsfigur. Auf dem Weg von ihrem Geburtsort im heutigen Mazedonien zur "Ehre der Altäre" durchlief Agnes Gonxha Bojaxhiu, so ihr bürgerlicher Name, etliche Lebensstationen, die sie in beinahe alle Länder der Erde führte. Vor genau zehn Jahren, am 4. September 2016, wurde Mutter Teresa von der katholischen Kirche heiliggesprochen.
Jennersdorf, Heiligenkreuz, Marienfeld, Traiskirchen und Feldkirch waren neben Wien Besuchsorte der Heiligen aus Kalkutta - Zahlreiche Österreicher begleiteten das Leben der weltbekannten Ordensgründerin und Nobelpreisträgerin
Missionarin, Nobelpreisträgerin und neue Heilige wollte schon als Kind Ordensfrau bei den Armen Indiens werden - Papst Paul VI. trug entscheidend zu ihrer weltweiten Bekanntheit bei - Lange Glaubenszweifel erst nach dem Tod bekannt
In Kalkutta wirkende "Mutter der Armen" gehört seit dem 4. September 2016 offiziell zur Schar der Heiligen - Jubiläum wird in Wien mit Festgottesdienst im Stephansdom gefeiert
Als "Engel der Armen" wurde Mutter Teresa weltberühmt: Zehn Jahre nach ihrer Heiligsprechung erinnert der Kirchenhistoriker Jörg Ernesti daran, dass hinter ihrem Wirken auch Zweifel, Erschöpfung und eine tiefe Spiritualität standen - Von Christiane Laudage (KNA)